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Steffen Rhode - Vorstandssprecher 2015 WJ Braunschweig

5. Dezember 2016

Beschreibung:

Liebe Freunde, Familie, Bekannte und bisher Unbekannte,

wie ihr eventuell schon mitbekommen habt, habe ich einen Gehirntumor. Er ist ca. 4,5 x 3,5cm groß und liegt sehr ungünstig im Stammhirn - konkret im Mesencephalon und Pons (Gehirnareale) weshalb eine klassische Operation ausgeschlossen ist. Die Gefahr hierbei lebenswichtige Gehirnareale und entsprechende Funktionen (z.B. Atmung) zu schädigen ist einfach zu groß. Zur genaueren Diagnose der Zellstruktur und Tumorzusammensetzung wurde im Juni 2016 eine Biopsie an der Charité in Berlin durchgeführt. Diesen nicht ungefährliche Eingriff habe ich gut überstanden. Allerdings waren die Ergebnisse für uns alle ein Schock. Entgegen der bisherigen Annahme, dass es sich um einen langsam wachsenden – im Idealfall sogar körpereigenen Zellhaufen – handelt, wurde hierbei ein Glioblastom diagnostiziert, welches ein sehr aggressiver Gehirntumor ist und Betroffene eine durchschnittliche Lebenserwartung von 15 Monaten haben. (Glioblastom)

Die Behandlung hat direkt Ende Juli begonnen - dies heißt Bestrahlung in Kombination mit einer Chemotherapie. Ich hatte das große Glück, dass ich an einer Protonenbestrahlung in Dresden teilnehmen konnte, welche deutlich weniger Nebenwirkung hat bei besserer Wirkung als eine klassische Bestrahlung (Protonentherapie). Ganz ohne Nebenwirkungen geht es allerdings auch dort nicht, daher bin ich seit einem knappen halben Jahr krankgeschrieben.

Nebenher hat mein Bruder weitere Behandlungsoptionen recherchiert und die einzige operative Behandlungsmethode, die zum Ziel eine Verkleinerung des Tumors hat ist in den USA. Es handelt sich hierbei um die "Laser Ablation" bei der eine mit einem Laser ausgestattete Sonde in den Tumor eingeführt wird und diesen von Innen erhitzt. Der Vorgang wird unter Nutzung eines Live-MRT durchgeführt, mit dem die Temperatur sichtbar wird. So lassen sich teile des Tumors zerstören ohne umliegendes Zellgewebe zu gefährden (Laserablation - unter "Medizin").

Auch nach langem Schriftwechsel und Telefonaten mit meiner Krankenkasse ist diese nicht gewillt sich an den Behandlungskosten zu beteiligen, weshalb ich mich heute an euch direkt wende. Entsprechend meiner Diagnose habe ich einen hochgradig aggressiven Gehirntumor an einer inoperablen Stelle und die einzige Behandlungsoption ist die Laserablation in den USA für die mir die fianziellen Mittel fehlen (der Kostenvoranschlag des San Diego Health Hospitals beläuft sich auf 80T$).

Ich bitte euch daher mich finanziell zu unterstützen! Jeder Cent hilft und wird ausschließlich für die Operation genutzt! Hierzu wurde ein notariell geführtes Treuhandkonto eingerichtet, dass ausschließlich für den Zweck dieser Operation geführt wird. Sollte es Gründe geben, weshalb das Geld nicht (mehr) für diesen Zweck genutzt werden kann, wird der gesamte gesammelte Betrag für Ärzte-ohne-Grenzen zur Verfügung gestellt.

Ich danke euch von ganzem Herzen für Eure Unterstützung!!!

Euer Steffen

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Mit wenigen Klicks kannst Du Steffen helfen!

- Gib soviel Du möchtest

- Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard, Giropay oder elektronischem Lastschriftverfahren (kein Online-Banking notwendig).

- direkte finanziellen Zuwendungen bitte auf das treuhänderisch geführte Konto:

  Inhaber: Dr. Peter Wendland - IBAN: DE02 2699 1066 3102 2380 05 - BIC: GENODEF1WOB

Die Wirtschaftsjunioren München haben auch durch die Unterstützung von Senator Bernd Oelsner auf der Weihnachtsfeier einen Spendenbetrag von EUR 716,00 gesammelt und überwiesen.

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